Recommander cette adresse à un ami Imprimer le contenu de cette page Télécharger cette page en PDF
Was nützt mir als Fachperson eine Weiterbildung zum Thema Zwangsheirat?

Zwangsheiraten sind eine komplexe Realität – die Betroffenen zu erkennen, kann also ein heikles Unterfangen sein. Meist fällt es Personen, die zu einer Heirat gezwungen werden oder wurden, schwer, über ihre Situation zu sprechen. Aus Loyalität gegenüber den Familien, aus Angst oder weil sie eng überwacht werden, sprechen Betroffene das Thema Zwangsheirat kaum direkt an. Meist schneiden sie zuerst ein anderes Problem wie einen Konflikt in der Familie an oder sie stellen rechtliche Fragen. Manchmal bitten sie auch eine Drittperson, an ihrer Stelle Hilfe zu suchen.

Die Thematik verdient also besondere Aufmerksamkeit. Obschon man nicht alle Tage mit Zwangsheirat zu tun hat, wird es doch einfacher, Risikosituationen zu erkennen und besser reagieren zu können, wenn man zuvor entsprechend sensibilisiert wurde. Polizei, Sozialarbeiter/innen, Mitarbeitende der Botschaften und Zivilstandsämter, Lehrpersonen, Arbeitgeber/innen - all diese Fachleute können potenziell involviert sein.

Die Sensibilisierung der Fachleute ist daher enorm wichtig, damit diese allfälligen Warnsignale erkennen und entsprechend reagieren können. Die Schule nimmt eine Schlüsselrolle ein, da alle Jugendlichen sie durchlaufen und sie für die Betroffenen ein Bezugsort ausserhalb der Reichweite der Familie darstellt.

Erfahren Sie mehr dazu im Themenblatt im Anhang. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!

 

Veröffentlicht am 23. März 2020

Kantonales Amt für Gleichstellung und Familie
Avenue de la Gare 33 | CP 478 | 1951 Sion
+41 27 606 21 20 |
Design & illustrations by www.pole-in.ch - powered by /boomerang
En poursuivant votre navigation sur ce site, vous acceptez l'utilisation de cookies pour améliorer votre expérience utilisateur et réaliser des statistiques de visites.
Rechtliche Hinweise lesen ok