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Todesfall. Wie verläuft die Erbfolge?

Die Erben haften für alle Schulden des Erblassers. Wenn Sie denken, der Nachlass sei nicht solvent und enthalte mehr Schulden als Vermögenswerte, beantragen Sie innert eines Monats beim Bezirksgericht des letzten Wohnortes des Erblassers eine Inventaraufnahme. Wenn Sie einen Gesamtüberblick über den Inhalt des Nachlasses haben, können Sie entscheiden, ob Sie das Erbe annehmen oder ablehnen. Reagieren die Erben nicht, so bedeutet dies, dass sie das Erbe so annehmen, wie es ist.

Der Hinschied eines Rentners oder einer Rentnerin muss sofort der Ausgleichskasse mitgeteilt werden, damit diese die Auszahlung der Renten einstellt. Nach einem Todesfall zu viel entrichtete Renten werden von den Erben und Erbinnen zurückgefordert.

Todesfall. Wer sind die Erbberechtigten?

Die Erben und Erbinnen werden im Gesetz ausdrücklich festgelegt. Es handelt sich dabei um die Personen, die erben, wenn der Erblasser keine letztwillige Verfügung verfasst hat, das heisst:

  • der/die überlebende Ehepartner/in oder der/die überlebende eingetragene Partner/in der verstorbenen Person
  • die Familienmitglieder der verstorbenen Person, das heisst: 
    • ihre Kinder und Grosskinder
    • ihre Geschwister, Nichten und Neffen
    • ihre Tanten und Onkel, Cousinen und Cousins
  • der Kanton und die letzte Wohngemeinde der verstorbenen Person, wenn es keine Erben und Erbinnen gibt.
Kantonales Amt für Gleichstellung und Familie
Avenue de la Gare 33 | CP 478 | 1951 Sion
+41 27 606 21 20 |
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